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Grill & Drehspieße

Finden Sie den passenden Drehspieß mit Motor


Ein Drehspieß hilft dabei, Fleisch und andere feste Zutaten über oder vor einer Hitzequelle zu grillen. Das Funktionsprinzip beruht darauf, dass durch ständiges Drehen das Fleisch auf dem Grillspieß von allen Seiten gleichmäßig gart. Statt komplett abzutropfen, läuft Fett über die Außenhülle des Garguts und gewährleistet so eine besonders leckere Kruste. Je nach Grillplänen und Rezeptideen sind ein Grillspieß mit Motor oder ein kleiner Drehspieß ohne Motor die bessere Alternative.

Vorteile eines motorbetriebenen Drehspießes gegenüber einem manuellen Kurbelmodell


Ein Drehspieß mit Motor bewegt das Grillgut ohne nötige Muskelkraft. Die Bewegung erfolgt völlig gleichmäßig, wodurch jeder Millimeter Spanferkel oder Geflügel garantiert gleichzeitig gar wird. Vor allem bei großem Grillgut wie dem Spanferkel oder Lamm und Kalb erleichtert der kräftige Motor das Grillen.

Manche Grillfreunde schwören trotzdem auf das Grillen am Drehspieß ohne Motor. Sie kurbeln bei ihren meist selbst konstruierten Grillspießen häufig abwechselnd, um die nötige Grillbewegung zu gewährleisten. Doch je nach Ausdauer des Grillmeisters, Gewicht und Beschaffenheit des Grillguts kann es dabei zu einer ungleichmäßigen Bewegung und somit unterschiedlich starkem Garwert kommen.

Auch als kleine Modelle für Terrasse und Balkon gibt es entsprechend kleine Ausführungen von Drehspießen mit Motor. Dazu gehören auch solche Varianten, bei denen sich die Heizfläche nicht unter, sondern hinter dem Spieß befindet. Diese kleinen Grillspieße mit Motor eignen sich gut für das Zubereiten von Döner oder Gyros. Generell sind motorbetriebene Drehspieße als Grill beliebter, weil sie keine Erfahrung mit Hitze und Fleischbeschaffenheit erfordern und für ein zuverlässiges Garergebnis sorgen.

Drehspieß kaufen - Kaufkriterien für die Auswahl des richtigen Drehspießes


Für den maximalen Grillgenuss mit dem Grillspieß sorgen die richtige Spießlänge ebenso wie Motorleistung und Belastbarkeit nach Gewicht des Garguts. Diese Kriterien sollten vor allem in die Auswahl des individuell besten Modells einfließen:

Länge des Spießes

Je länger der Spieß ist, desto stärker sollte er auch beschaffen sein. Gut stützende Aufhängungen und ein insgesamt stabiler Aufbau des Modells sind wichtig, wenn Ziege, Spanferkel oder Lamm von hohem Gewicht auf dem Drehspieß Grill zubereitet werden sollen. Kurze, kleine Spieße sind dagegen vorteilhaft für das Grillen von Hähnchen, Gyros und ähnlich klein portionierten Gerichten.

Ausnahmsweise kann ein langer Spieß auch vorteilhaft sein, wenn etwa statt eines Geflügels gleich viele Portionen für viele Gäste zubereitet werden sollen. Steht noch nicht fest, welche Grillgrößen künftig geplant sind, schadet es nicht, sich passend zum Grillspieß mit Motor verschieden dicke und lange Spieße anzuschaffen. Auch kosten kleine Terrassenmodelle nicht die Welt, so dass bestenfalls zwei Grillspieße nach Bedarf in Betrieb sind.

Motorleistung

Ein Spanferkelgrill braucht einen deutlich leistungsstärkeren Motor als ein Grillspieß mit Motor beispielsweise für die Zubereitung von Fisch oder Döner. Bei der Kaufentscheidung sollte ungefähr bedacht werden, ob leichtere Gewichte oder kräftige Grillmengen vorkommen.

Wichtig ist neben der Rotationskraft für den Spieß auch die Ausdauer des Motors. Lamm oder Spanferkel müssen für mehrere Stunden gleichmäßig bewegt werden, während Fisch oder Geflügel viel schneller gar sind. Entsprechend muss der Motor die angegebene Leistung möglichst ohne lästiges Abschalten oder gar einen Überlastungsausfall erbringen. Bisher manuell betriebene Modelle lassen sich durch Zukauf der Motore ohne Grill leicht zum Drehspieß mit Motor umarbeiten.

Umdrehungszahlen

Die optimalen Umdrehungszahlen sind beim Spanferkel Spieß oder einem kleinen Grillspieß mit Motor eher niedrig. Doch je dicker der Umfang eines Grillguts ist, desto höher darf für ein gleichmäßiges Ergebnis die maximale Umdrehungszahl sein. Doch eine allzu hohe Drehgeschwindigkeit beschleunigt den Garprozess nicht. Da sich die Umdrehungszahl auf den Preis auswirkt, sollte die Kaufentscheidung gut bedacht und dem häufigsten Bedarf angepasst werden.

Natürlich kann ein Modell mit hoher Umdrehungsleistung auch gut für niedrige Bewegungsleistung angepasst werden. Doch Achtung: Besonders einfache Varianten von Grillspießen können nur bedingt und in wenigen Stufen reguliert werden. Besser sind Markenmodelle, die sich stufenlos anpassen lassen.

Strombetrieb oder Batterie

Ein Drehspieß mit Motor und Batteriebetrieb ist eher für den Partyclou auf Terrasse und Balkon geeignet. Dennoch kann ein solches Modell für zwei bis fünf Stunden Garzeit ordentliche Dienste leisten. Wer sich für Batterien entscheidet, sollte unbedingt zur Ausstattung einen Satz Ersatzbatterien zum Grillspieß mit Motor mit anschaffen.

Unverzichtbar für schweres, dickes Grillgut ist aber ein Spanferkel Spieß mit Strombetrieb. Denn solch große Stücke (auch Kalb und Rind oder Hammel und Ziege) müssen für ein optimales Garergebnis für viele Stunden ständig und langsam in Bewegung bleiben. Nachteilig am Strombetrieb ist die Notwendigkeit, notfalls mit Kabelverlängerungen eine Steckdose zu finden. Somit ist die Mobilität solcher Modelle auf die Nähe zu Haus, Schuppen oder Gartenlaube mit Stromanschluss eingeschränkt.

Anleitung: Spanferkel grillen mit dem Drehspieß


Ein Partyhit für eingefleischte Grillfans ist das Grillen eines Spanferkels auf dem Spanferkelgrill. So gelingt dies mit guter Vorbereitung und bei ständiger Sorgfalt geschmackvoll:

Erstens: Die Vorbereitung

Olivenöl und getrocknete Kräuter werden mindestens einen Tag vor der Grillparty zu einem Würzöl vermischt. Achtung: An das Fleisch kommen derweil weder Pökelflüssigkeit oder Salz. Es wird ungewürzt auf den Grillspieß gegeben. Durch das spätere Übergießen mit dem Würzöl entsteht der anschließend beliebte Spanferkelgeschmack, und die Schwarte wird garantiert krustig und goldbraun ohne die Gefahr des Schwärzens.

Zweitens: Das Fixieren auf dem Spanferkelgrill

Vor dem Befestigen werden die Pfoten abgetrennt und die Sehnen an allen Knochen hinter den Füßen gelöst. Alufolie umhüllt die Beine anschließend. Nun wird das vorbereitete Würzöl innen und außen als dünne Schicht mit dem Pinsel auf und in das Spanferkel aufgetragen.

Tipp: Dieser Schritt lässt sich auch noch nach dem Fixieren am Drehspieß nachholen, muss aber vor der richtigen Hitzeentwicklung abgeschlossen sein. Beim Feststecken können Squeezer und Grillklammern die Balance des Spanferkels verbessern. Dies ist auch für das Portionieren nach der Garzeit mit eventueller Gewichtsverlagerung vorteilhaft.

Drittens: Garzeit und Gartest

Ein Spanferkel von etwa 20 Kilogramm gart am Drehspieß mit Motor wenigstens drei Stunden lang. Wichtig ist, dass die Glut des Drehgrills und nicht eine offene Flamme für den Grillprozess verwendet wird. Durch die Wahl einer ordentlichen Höhe des Drehspießes über der Glut lassen sich Grillprozess und Garzeit zusätzlich verändern – allerdings ist ein besseres Gelingen bei niedriger Spießhöhe nicht gewährleistet. Nach der Hälfte der Garzeit, also etwa zwei bis zweieinhalb Stunden, wird die Alufolie von den Beinen des Spanferkels abgenommen, damit diese ohne Verbrennen nun ebenso knusprig wie der Rest des Grillguts werden.

Dreht sich der herausstehende Beinknochen am Gelenk, ohne sich zu lösen, fehlt noch etwa eine halbe Stunde zum perfekten Genuss. Lässt sich der Knochen mit zwei Fingern mühelos vom Gelenk trennen, ist die Ausgabezeit der Spanferkel-Grillparty eröffnet.

Viertens: Die Garzeit für Zwischensnacks nutzen

Hängt der Drehspieß hoch genug über der Glut, kann darunter noch ein Rost aufgelegt werden. Hier werden herabfallende Stücke gut auffangen. Während der Wartezeit beim Spanferkel grillen können hier ebenfalls Snacks wie Würstchen, Gemüse oder ähnliche Appetithäppchen gegrillt werden. Ist ein Teil der Schwarte noch nicht ausreichend knusprig, kann auch dies auf dem Rost des Drehspieß Grills nachgeholt werden.

Leckere Grillideen für den Grillspieß


Auch empfindliches Grillgut wie Fisch oder gefüllte Fleischsorten werden durch das Grillen am Drehspieß zu abwechslungsreichen Köstlichkeiten. Zehn beliebte Grillideen sind hier zusammengestellt:

Ente vom Grillspieß

Für eine gefüllte Ente vom Drehspieß wird eine Ente mit einer beliebigen Füllung nach dem Abtrocknen ausgestopft. Vorher wird sie von innen, nach dem Füllen auch von außen gesalzen und gewürzt. Damit die Füllung am Grillspieß gut hält, wird die Füllöffnung vor dem Aufstecken mit Rouladennadeln oder Zahnstochern verschlossen.

Der Drehspieß wird so vorbereitet: 
Unter dem Grillspieß und über den Kohlekörben befindet sich eine Auffang- oder Soßenschale aus Edelstahl. Die Temperatur wird auf 165 bis 180 °C reguliert. Die Schale wird mit Gemüse, Fond, einem Teil der Füllung sowie Wasser und Wein gefüllt.

Nun wird die Ente für eine halbe Stunde bei geschlossenem Deckel gegart, danach mit einer Gabel eingestochen und nochmals zwei bis 2,5 Stunden nachgegart. Zwischendurch wird die Entenhaut mit wenig Salz in Wasser eingesprüht oder hauchfein mit Honig umstrichen. Das macht sie besonders knusprig und verleiht ihr eine appetitliche Bräune.

Zum Schluss wird aus dem Sud in der Auffangschale (die nun tüchtig vom Tropffett gesättigt ist) in einem separaten Topf eine Soße zubereitet und abgeschmeckt. Vor dem Tranchieren sollte die Ente auf 83 bis 85 °C abkühlen.

Lamm oder Ziege am Drehspieß

Das Gewicht eines kompletten Lamms für den Grillspieß verlangt dem Spieß und dem Motor einiges an Leistung und Belastbarkeit ab. Dafür sind solche Raritäten die Königsdisziplin auf jeder Grillparty. Das ausgenommene Tier wird dafür zunächst von innen gewürzt, am besten durch Ausspritzen mit Flüssigwürze. Um ein Brechen während der Grillzeit zu verhindern, werden das aufgezogene Lamm (oder Ziege) mit Grillklammern und Squeezern ausbalanciert und fixiert. Erst jetzt erfolgt das Würzen von außen, schmackhaft mit einer Mischung aus Salz, Pfeffer und Oregano in Olivenöl.

Während der Garzeit von wenigstens sieben Stunden werden Lamm oder Ziege alle halbe Stunde mit der Würz-Öl-Mischung bestrichen. Die genaue Garzeit ist vom Gewicht des Grillguts sowie der erzielten Grilltemperatur unter dem Drehspieß abhängig. Längeres Garen beispielsweise zur portionsweisen Ausgabe der gegrillten Lamm- oder Ziegenstücke hält das Fleisch saftig, indem das Einstreichen bis zum endgültigen Ende der Grillzeit wiederholt wird.

Fisch am Drehspieß

Das klassische Bild vom Angler zeigt gern die Zubereitung von Hecht, Forelle oder Lachs über dem Lagerfeuer, gedreht am Holzspieß, ganz nach der Funktionsweise des modernen Grillspießes. Entsprechend beliebt ist auch im heimischen Hof und Garten Fisch am Drehspieß. Dabei lassen sich mit Hilfe spezieller Körbe ganze Fische wie Forelle, Hecht, Karpfen oder Lachs gleichmäßig garen. Sie werden zu diesem Zweck gesäubert, entschuppt und von innen wie außen beliebig gewürzt. Über die Außenseite sollte etwas Zitrone vor dem Aufspießen geträufelt werden.

Variationen zum Garen auf dem Grillspieß sind umwickelte Fische (mit Bananenblättern oder Seegras) oder gefüllte Fische (dann zusammengebunden mit festem Garn oder geschlossen mit Rouladennadeln). Soweit die Konsistenz nach Ende der Garzeit unbekannt ist, schützt der Fischkorb (ein Drahtgestell) den Inhalt vor dem ungewollten Zerfallen.

Gefrorener Fisch darf nicht im tiefgefrorenen Zustand auf den Grillspieß gegeben werden. Besser taut er auf Zimmertemperatur auf, so dass ein gleichmäßiges Garergebnis gewährleistet ist. Übrigens lassen sich aus den Tropfsäften vom Fisch mit Gemüse und weiteren Gewürzen köstliche Saucen zubereiten. Dazu werden die Flüssigkeiten zwischendurch aus der Auffangschale in einen Topf gegossen und dort weiter reduziert oder angedickt.

Döner auf dem Drehspieß garen

Als Fleisch für einen selbst gemachten Döner auf dem Drehspieß wird in seiner türkischen Heimat vor allem Lammfleisch oder Hammelfleisch verwendet. Dem internationalen Geschmack passen sich inzwischen auch Varianten mit Kalbfleisch und Rindfleisch sowie Geflügelvarianten wie Pute oder Hühnchen an. Wichtig ist, dass das Fleisch während des Grillens nicht vom Grillspieß fallen kann und ringsum gleichmäßig dreht.

Zur Vorbereitung der geschmackvollen Variante wird das jeweilige Fleisch ausgelöst und für eine Nacht in einer Marinade eingelegt. Danach werden die Fleischstücke eng hintereinander auf den Drehspieß gesteckt. Ist nicht sicher, ob es so hält, kann ein Fischkorb kleine Dönervarianten gut fixieren. Ansonsten helfen Squeezer und Grillklammern, wie sie auch beim Befestigen von Lamm oder Ziege zum Einsatz kommen.

Die Garzeit ist bei Geflügel etwas kürzer, bei Hammel- und Rindfleisch deutlich länger. Nach etwa einer Stunde Grillzeit kann aber von jeder Fleischsorte eine dünne, gare Außenschicht mit scharfen Messern direkt auf den Teller geschnitten werden. Als Beilage ist Fladenbrot beliebt. Moderne Varianten sind Pommes, Reis oder Salat zum Dönerfleisch.

Gyros vom Grillspieß

Bei Gyros vom Grillspieß ist der Drehspieß vertikal statt horizontal vor den Hitzeflächen angeordnet. Doch zunächst muss das Gyrosfleisch (Schweinefleisch) für diese Methode vorbereitet werden. Dazu wird es vom Knochen ausgelöst und in Stücke von der Größe einer Handfläche geschnitten. Diese werden in einer Kräuter-Gewürz-Marinade über Nacht eingelegt.

Am Tag der Zubereitung werden die marinierten Fleischstücke auf den Drehspieß zu einem Turm aufgeschichtet. Seitlich überstehende Eckchen sollten entfernt werden, so dass der Turm am Ende möglichst rund und gleichförmig ist. Nun dreht sich der Turm vor der Hitzequelle des Grillspießes für etwa eine Stunde. In dieser Zeit können Tzatziki und Wedges oder andere Beilagen vorbereitet werden.

Wie beim Zubereiten von Döner wird die fertige Außenschicht nach einer Stunde mit einem scharfen Messer oder wie im Kiosk mit einem elektrischen Küchenmesser abgenommen. Als Partyknüller ist Gyros am Drehspieß beliebt, da auch nach mehreren Stunden durch das gleichmäßige Drehen und Abschneiden noch Gyrosteller ausgegeben werden können.

Fazit:
Als besonders gleichmäßige Grillmethode ist das Grillen auf dem Drehspieß beliebt. Manuell zu bewegende Modelle werden inzwischen immer häufiger vom Grillspieß mit Motor abgelöst. Aber außer Spanferkel auf dem Spanferkel Spieß oder Döner auf dem Dönergrill laden viele weitere Zutaten zum Ausprobieren ein.